Zwei Tore reichen nicht

von Malte Tabken

 

Nach der Winterpause durften wir am Sonntag zum ersten Pflichtspiel im Jahr 2019 ran. Gegner war der Tabellenvierte Eversten III. Aufgrund von Urlaub, Krankheiten oder nicht vorliegenden Spielberechtigungen standen unseren Trainern Andreas und Keno nur 13 Spieler zur Verfügung.

In den ersten Minuten kamen wir richtig gut ins Spiel und zeigten, dass wir guten Fussball spielen können wenn wir wollen. Diese Leistung wurde auch bereits in der 8. Minute belohnt. Just brachte den Ball von außen flach in den Strafraum auf Garlich, der den Ball etwas abprallen ließ um ihn dann schön volley lange Eck zu schießen. Diese Führung konnten wir 11 Minuten verteidigen. Dann gab es einen Freistoß aus knapp 25 Metern für Eversten. Der Spieler von Eversten schoß den Ball direkt aufs Tor. Da die Pille an Freund und Feind vorbei ging, sah Yapici ihn etwas spät und konnte den Ball nur nach vorne klatschen lassen. Da bis auf McKennie alle im Strafraum pennten, war es für ihn relativ einfach den Ball dann ins Tor zu schieben.  Nach dem 1:1 spielten wir noch gut mit, aber Eversten wurde immer stärker. In der 36. Minute gab es dann eine Ecke. Während wir noch im Strafraum unsere Gegespieler suchten, führte Eversten die Ecke kurz aus und McKennie konnte unbedrängt den Ball ins lange Eck zum 1:2 knallen. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause.

Auch in Halbzeit zwei spielten wir bei weitem besser als in der Hinrunde. Aber kleinere individuelle Fehler ermöglichten Eversten weitere Chancen. Hier war es dann Jenz in der 63., der die zu hoch stehende Abwehr nutzte um einen hohen Ball zu erobern. Vor Yapici traf er den Ball zwar nicht richtig, aber trotzdem ging dieser mit knapp 2 km/h am Torwart vorbei ins Tor. Trotz der zwei Tore Rückstand kämpften wir weiter. Wenn wir in der ein oder anderen Situation etwas cleverer aggiert hätten, wäre sicher ein schneller Anschlusstreffer drinf gewesen. Aber es dauerte bis zur 85. Minute bis Lewedag nach einem Torschuss von Blendermann zum 2:3 abstauben konnte. Es keimte natürlich nochmal Hoffnung auf, einen Punkt aus dem Spiel mitzunehmen. Leider ergab sich bis zum Schlusspiff keine Chance mehr.

Nach dem Spiel war man sich einig, dass schon einige Verbesserungen zu sehen war, man aber noch viel zu tun hat bis zum nächsten Spiel.

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