Furios zum Klassenerhalt

von Malte Tabken

 

Am Sonntag starteten wir erneut den Versuch, wichtige Punkte für den Klasserhalt zu holen. Vor dem Spiel war klar, dass ein Sieg reichen würde, um Post II auf Dauer hinter sich zu lassen. Jedoch war auch jedem bewusst, dass man das Hinspiel noch deutlich und verdient mit 2:6 verloren hatte.

Die ersten kleinen Chancen im Spiel hatte Ohmstede, die auch vor allen in den ersten 10 Minuten deutlich sicherer auftraten. Die erste Tormöglichkeit für uns hatte Christian Gropius nach sechs Minuten. Er kam im Strafraum an den Ball, verschaffte sich Platz zu seinem Gegenspieler und zog von links ab, jedoch ging sein Schuss am langen Pfosten vorbei. Man hatte nun gerade das Gefühl, der Blau-Weiß spielebestimmend wird, da erzielte Ohmstede den Führungstreffer. Wenn man ehrlich ist muss man auch zugeben, dass es Ohmstede beim Tor sehr einfach gemacht wurde. Weder bei der Flanke von links, noch beim Torschuss vom Elfmeterpunkt aus wurde einer der Spieler von Ohmstede gestört. Yapici war beim Abschluss machtlos und konnte den Ball nur noch aus dem Netz nehmen. Die Führung von Ohmstede hatte aber nur 10 Minuten Bestand. Hame setzte sich in der 25. Minute im Mittelfeld gegen seinen Gegenspieler durch und spielte den Ball auf Lewedag. Lewedag nahm sich den Ball, lief seinem Gegenspieler weg als wäre es das einfachste auf der Welt und versenkte den Ball mit einem Gewaltschuss im Netz. Aber auch wir durften uns nicht lange an der Führung erfreuen. Nur drei Minuten später kam Joosten an den Ball, dribbelte sich bis kurz vor das Tor, wo er mit einem Schuss Atta und Yapici tunnelte und das 1:2 erzielte. Da wir danach bis zur Pause noch zwei große Möglichkeiten nicht im Tor unterbringen konnten, war man schon etwas überfragt, warum man hier hinten lag.

Trainer Siefken gab in der Halbzeit nochmal eine klare Marschroute vor und diese schienen die Spieler nun verstanden zu haben. Was wir in den folgenden 45 Minuten zeigten, war schon eine der besten Leistungen seit langem. Besonders Lewedag zeigte, dass er richtig Bock auf Tore hatte. Bereits in der 47. Minute bekam er eine schöne Flanke von Kröger, nahm diese an und versenkte vor dem Torwart sicher zum 2:2. Nur sieben Minuten später bereitete er dann den Führungstreffer vor. Aufgrund seiner Geschwindkeit war Lewedag auf der linken Seite nicht zu halten, ging an einigen Gegenspielern vorbei und legte den Ball vor dem Tor auf Gropius quer, der wohl schon lange nicht mehr so ein einfaches Tor erzielen konnte. Nach dem 3:2 hatte dann erst Ohmstede nach einer Ecke die Möglichkeit zum Ausgleich per Kopf und danach Lewedag einen Lattentreffer, aber bis zur 77. Minute blieb es beim 3:2. Dann kam es aber zur Entscheidung. Erneut erschien Lewedag allein vom Ohmsteder Torwart und erzielte das 4:2. Zwei Minuten gab es dann auch schon das 5:2. Einen lang geschlagenen Ball verlängerte ein Spieler von Ohmstede perfekt per Kopf auf Lewedag, der auch in diesem Versuch vor dem Torwar wieder eiskalt blieb und auf 5:2 erhöht. Und anders wer als Lewedag sollte dann auch für den 6:2 Entstand sorgen. Kröger brachte zum zweiten Mal den Ball lang auf Lewedag, der den Ball locker im Strafraum annahm und aus spitzen Winkel das Tor traf.

Auch wenn der Spielbericht nach Lewedag-Festspielen klingt, war es eine geschlossen starke Mannschaftsleistung. Ob Torwart, Abwehr, Mittelfeld oder Sturm, jeder hat vor allem in der zweiten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt. Jetzt gucken wir mal, ob wir in den letzten beiden Spielen auch mal konstant diese Leistung halten können.  Aber da dank des Sieges der Klassenerhalt geschafft ist, kann man nun auch befreit aufspielen.


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