Die ersten drei Punkte der Saison

von Malte Tabken

 

Nach der deutlichen Niederlage gegen Polizei SV hatte die Mannschaft von Trainer Röben einiges gut zu machen. Aber auch dieses Mal fehlten wieder einige Spieler, dafür waren aber andere wieder neu dabei. Der doch recht breite Kader vom VfB macht sich hier bezahlt.

Gegen den noch punktlosen Gegner Post SV II sollten nun natürlich die ersten drei Punkte her. Doch in den ersten 20 Minuten sah es eher so aus, dass Post das Spiel, vielleich sogar deutlich, gewinnen sollte. Post glänzte mit Kampf und guten Kombinationen, dies lies der VfB vorerst vermissen. So war es auch nicht verwunderlich, dass Post bereits nach zwei Minuten in Führung ging. Nach einem Ballverlust im Aufbauspiel schnappte sich der rechte Außenspieler von Post den Ball und ging die Linie lang. Seine flanke erreichte auf der gegenüber liegenden Seite Alexander Karlebowski. Da auch der VfB Außenverteidiger seinen Blick nur auf den Ball statt auf den Gegenspieler richtete, konnte Karlebowski sich noch fix ne kleine Fanta ohne Eis bestellen um danach komplett alleine zum 1:0 einzuschieben. In den folgenden Minute vergab Post noch zwei dicke Möglichkeiten um die Führung auszubauen. Der Weckruf für den VfB erfolgte dann nach knapp 20 Minuten durch ein brutels Foul an Dennis Krause. Krause hatte zum Sprint angesetztz und den Ball schon mindestesn drei Meter vorgelegt, da ging ein Spieler von Post mit offener Sohle nur auf die Knochen und verletzte Krause dabei so, dass er kurzzeitig ausgewechselt werden musste. Der fällige Pfiff zum Freistoss erfolgte zwar, aber zur Überraschung vieler, gab es keine Karte. Wo manch Schiedsrichter den Spieler von Post hier schon unter die Dusche geschickt hätte, beließ es der Schiedsrichter bei einer kleinen Ermahnung. Rückblickend auf die Partie kann man hier auch sagen, dass eine Karte dem nachfolgenden Spiel sicher gut getan hätte, denn die Stimmung war nun auf beiden Seiten aufgelanden was zu vielen unschönen Szenen über das ganze Spiel führte. Aber wie bereits beschrieben, der VfB war nun wach. Bis zur Halbzeit zeigte Post nun gar nichts mehr, dafür vergaben Etchu Arrey und Gropius noch gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Leider reichte es dazu nicht mehr.

Aber der postiive Trend der letzten Minuten von Halbzeit Eins setzte sich auch in der zweiten Halbzeit fort. Und nun jubelte der VfB relativ schnell. Etchu Arrey tankte sich auf der rechten Seite bis in den Strafraum, legte den Ball auf Akar der direkt wieder zu Etchu Arrey spielte. Dieser grätschte den Ball dann am Torwart vorbei ins Tor. Der VfB blieb weiter am Ball und Post wirkte überfordert. In der 59. bekam Christian Gropius den Ball, schirmte diesem im Strafraum ab und wurde dabei von hinten umgeschubst. Den fälligen Elfmeter versenkte Leo Höltge sicher. Auch danach zeigte sich der VfB in vielen Situationen überlegen und sicher. Sei es hinten im defensiven Bereich um Scharf, Höltge oder Yapici oder im offensiven Bereich um Akar, Etchu Arrey oder Gropius, alle zeigten den vom Trainer geforderten Einsatz. Doch auch dann kann es mal zu Fehlern kommen. Und hier zeigt sich noch das Bild aus der letzten Saison, Fehler im Spielaufbau werden noch brutal schnell bestraft. Post bekam in der eigenen Hälfte den Ball und spielte diesen genial durch die Schnittstellt genau in den Lauf von Karlebowski, der sicher seinen zweiten Treffer erzielte. Zehn Minuten vor Schluss wurder der wieder eingewechselte Krause erneut bei einem Konter von den Beinen geholt. Der Spieler, der in der ersten Halbzeit noch mit einer lächerlichen Ermahnung davon gekommen war, flog nun per Ampelkarte vom Platz. Die personelle Überlegenheit nutze der VfB dann kurz vor Schluss verdient zum Siegtreffer aus. Leo Höltge schob den Ball genau auf Gropius, der drehte sich mit dem Ball einmal nach rechts und schlenzte den Ball gekonnt mit links ins lange Eck. Kurze Zeit später beendete der Schiedsrichter das Spiel.

Das nächste Spiel ist bekanntlich auch immer das schwerste. Diese Aussage trifft für den VfB dieses mal aber auch wirklich zu, denn es geht zum Tabellenführer Tura 76.

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