Chancenlos in Sandkrug

von Malte Tabken

 

Am Sonntag spielte sich zur besten Kaffee- und Kuchenzeit ein Spektakel auf dem Sportplatz von Schwarz-Weiß Oldenburg ab. Beteiligt daran waren die zweite Herren von Schwarz-Weiß sowie die zweite Herren vom VfB Oldenburg. Am Ende gab es ein Debakel für Blau-Weiß.

Nach mal wieder zahlreichen Absagen standen Trainer Röben vorerst 11 Spieler zur Verfügung. Dank Paul Witt, der sich nach einer 20 Stunden Schicht noch dazu bereit erklärte, doch zu spielen, hatte man immerhin einen Auswechselspieler auf der Bank. Die verbliebenen Spieler nahmen sich trotzdem viel vor, aber es zeigte sich sehr schnell, dass man eher Hilflos war auf dem Platz. Schwarz-Weiß ging mit dem ersten Weitschuss nach drei Minuten mit 1:0 in Führung und erhöhte bis zur 18. Minute auf 5:0. Danach schalteten die Gastgeber ein paar Gänge runter und erzielten vor der Pause nur noch das 6:0.

Nach der Pause ging es auch so weiter. Das am Ende ein Endergebnis von nur 11:0 dabei rauskam lag eher daran, das es Schwarz-Weiß etwas ruhiger angehen ließ und Warnke den ein oder anderen Schuß noch sehenswert klären konnte. Wenn man beide Augen zudrückt könnte man behaupten, dass der VfB im gesamten Spiel einen Torschuß hatte.

Positv muss man erwähnen, dass der VfB trotz einer erneuten Klatsche das Spiel fair zuende gebracht hat und jeder bis zum Abpfiff gekämpft hat. Es bleibt abzuwarten, ob man sich in den letzten beiden Spielen vor dem Winter noch irgendwie aus diesem Tief kämpft um noch mal etwas zählbares einzufahren.


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